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Jagdhund Ausbildung – So wird aus Ihrem Hund ein zuverlässiger Jagdhelfer


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Die Jagdhund Ausbildung ist ein zentraler Bestandteil einer waidgerechten und erfolgreichen Jagd. Ein gut ausgebildeter Jagdhund unterstützt den Jäger bei der Suche, Nachsuche, beim Apportieren und beim Stöbern. Gleichzeitig trägt er entscheidend zum Tierschutz und zur Sicherheit im Revier bei. In diesem Artikel erfahren Sie, wie die Jagdhund Ausbildung abläuft, welche Inhalte wichtig sind und worauf Sie achten sollten.

Warum ist die Jagdhund Ausbildung so wichtig?

Ohne eine strukturierte Jagdhund Ausbildung kann ein Hund seine natürlichen Anlagen nicht sinnvoll einsetzen. Ein unausgebildeter Hund kann Wild hetzen, verletzen oder verloren gehen. Eine professionelle Ausbildung sorgt dafür, dass der Hund:

  • kontrolliert arbeitet

  • zuverlässig gehorcht

  • Wild tierschutzgerecht findet

  • Gefahren meidet

Darüber hinaus stärkt die Ausbildung die Bindung zwischen Hund und Hundeführer.

Welche Hunde eignen sich für die Jagdhund Ausbildung?

Grundsätzlich können viele Rassen jagdlich geführt werden. Besonders geeignet sind jedoch:

  • Vorstehhunde (z. B. Deutsch Kurzhaar, Weimaraner)

  • Apportierhunde (z. B. Labrador Retriever)

  • Stöberhunde (z. B. Wachtelhund)

  • Schweißhunde (z. B. Hannoverscher Schweißhund)

  • Bracken und Laufhunde

Die Jagdhund Ausbildung wird immer an die jeweilige Rasse und ihren Einsatzbereich angepasst.

Grundlagen der Jagdhund Ausbildung

Die Ausbildung beginnt bereits im Welpenalter und erfolgt schrittweise.

1. Grundgehorsam

Der Hund lernt Sitz, Platz, Bleib, Rückruf und Leinenführigkeit. Diese Kommandos sind die Basis für jede weitere Jagdhund Ausbildung.

2. Umwelt- und Wildgewöhnung

Der Hund wird an Wald, Feld, Wasser, Wildgeruch und Schussgeräusche gewöhnt, um später ruhig und konzentriert arbeiten zu können.

3. Nasenarbeit

Eine der wichtigsten Fähigkeiten eines Jagdhundes ist seine Nase. Der Hund lernt, Fährten zu verfolgen, Wild zu finden und verletzte Tiere aufzuspüren.

Spezielle Ausbildungsbereiche

Je nach Jagdart kommen unterschiedliche Aufgaben hinzu:

Apportieren

Der Hund lernt, erlegtes Wild oder Dummys aufzunehmen und unbeschädigt zum Führer zu bringen.

Stöbern

Der Hund sucht selbstständig Wild und treibt es aus der Deckung.

Nachsuche

Der Hund folgt der Schweißfährte eines verletzten Tieres, um es schnell zu finden und Leid zu verkürzen.

Vorstehen

Vorstehhunde zeigen Wild an, ohne es aufzuscheuchen.

Prüfungen in der Jagdhund Ausbildung

In Deutschland gibt es anerkannte Prüfungen, die den Ausbildungsstand bestätigen:

  • Verbandsjugendprüfung (VJP)

  • Herbstzuchtprüfung (HZP)

  • Verbandsgebrauchsprüfung (VGP)

Diese Prüfungen sind wichtig für den Einsatz im Revier und die Zucht.

Dauer und Kosten der Jagdhund Ausbildung

Die Jagdhund Ausbildung dauert meist 1 bis 2 Jahre. Die Kosten liegen je nach Trainer, Kursen und Prüfungen zwischen 500 und 2.000 Euro.

Selbst ausbilden oder Profi?

Viele Jäger bilden ihren Jagdhund selbst aus. Dennoch ist professionelle Unterstützung durch Jagdgebrauchshundvereine oder Hundetrainer sehr zu empfehlen, um Fehler zu vermeiden.

Fazit: Jagdhund Ausbildung – Investition in Erfolg und Tierschutz

Eine fundierte Jagdhund Ausbildung ist unverzichtbar für jeden Jagdhundeführer. Sie sorgt für Sicherheit, Effizienz und Tierschutz – und schafft eine starke Partnerschaft zwischen Mensch und Hund.

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